Start ins neue Halbjahr
Aber zum Glück haben wir noch das zweite Halbjahr, in dem wir gleich von mehreren kulturellen, traditionellen und besonderen Veranstaltungen aus dem täglichen Einerlei gerissen werden.
Orkantief „Sabine“ stürmte diese Nacht über Hannover mit einer Geschwindigkeit bis 140 kmh und richtete dabei erhebliche Schäden an.
Die meisten Menschen blieben im Schutz des Hauses, doch manche gingen auch hinaus, um die Kraft des Sturmes zu erleben. Dennoch wurden nur wenig Menschen (insgesamt 13) schwer verletzt.
80 % der Schulen in Deutschland hatten am Montag, den 10.2, den Unterricht nicht durchgeführt. Doch den Schulen war es selbst überlassen, ob der Unterricht stattfinden sollte oder nicht, so der NDR.
„Sabine“ trat in den verschiedenen Bundesländern Deutschlands mit anderer Windgeschwindigkeit und anderem Windverhalten auf und kann als “ Naturphänomen“ gesehen werden.
Die Polizei rät den Menschen, sich trotz des abschwächenden Windes weiterhin im Haus aufzuhalten.
Die Schüler der Sophienschule bedauern den Ausfall der Schule sehr. 😉
Artikel von Jula und Kuki (7b)
Auch letzte Woche haben wir wieder die Baustelle der Sophienschule besucht und interessante Informationen erhalten.
Ein Beispiel wäre das Treppengeländer:
Die Handläufe sind nämlich abgeschrägt, damit die Schülerinnen und Schüler nicht auf
diesen herunterrutschen, sondern die Treppen benutzen. Auch interessant ist, dass die einzelnen Geländer direkt auf der Baustelle von Schlossern per Handarbeit zusammengeschweißt werden müssen. Das dauert pro Geländerecke etwa 4 Stunden. Momentan werden die Geländer schon montiert, damit das bisherige, provisorische Holzgeländer abmontiert werden und damit eine höhere Sicherheit gewährleistet werden kann.
Das Dach von „Gebäude Nord“ ist bereits notverdichtet, sodass kaum noch Wasser in das Gebäude eindringen wird. Dadurch kann der Bau des Heizungsraumes im Erdgeschoss und damit auch der Innenausbau beginnen.
Auf dem Dach sieht man auch schon die neuen Lichtkuppeln, damit z.B. Treppenhäuser von natürlichem Licht beleuchtet werden.
Außerdem werden die Stahlträger, die die Hauptlast des Gebäudes tragen, zur Sicherheit mit Feuerschutzplatten verkleidet, damit sie im Brandfall nicht so stark belastet sind.
Im zweiten Gebäude geht es allerdings auch voran:
Dort ist die Decke des Erdgeschosses, wo sich später u.a. die Küche und die Mensa befinden, fast vollständig. An einer Stelle wurde allerdings ein Loch gelassen (auf dem Bild in der linken unteren Hälfte). Dies ist der Ort, an den die Ablüftungsanlangen der Küche hinkommen. Da diese sehr groß sind, wurde hier besonders viel Platz gelassen.
Am 29.01.2020 durften wir vom GöBö und dem Blog der Sophienschule Hannover wieder unsere Baustelle in der Lüerstraße besichtigen. Der Bauleiter hat uns am Eingang zur Baustelle in Empfang genommen. Wir haben Helme und Sicherheitsschuhe bekommen und durften mit unseren Lehrerinnen und dem Bauleiter auf das Grundstück. Wir liefen zum zweiten Gebäudeteil, der gerade von den Bauarbeitern errichtet wird. Man erkennt die ersten Wände auf einer großen Betonplatte.
Der Bauleiter hat uns direkt an dieser Stelle viele Fragen beantwortet:
Frage 1: Wie viele Bauarbeiter arbeiten heute auf der Baustelle?
Antwort: Es sind heute genau 49 Bauarbeiter auf der Baustelle. Beim Innenausbau werden dann ca. 150 Arbeiter benötigt.
Frage 2: Heute ist es sehr kalt und nass. Bei welcher Temperatur kann man eigentlich mit dem Innenausbau beginnen?
Antwort: Man braucht mindestens 5-7°C.
Frage 3: Wie lange dauert es, bis einer der Fahrstühle fertig gebaut ist?
Antwort: Es dauert ca. 3-4 Monate, bis ein Fahrstuhl in Betrieb genommen werden kann.
Frage 4: Wie lange dauert es noch, bis die Decke zwischen Erdgeschoss und erstem Obergeschoss fertig ist?
Antwort: Es dauert noch 1-2 Wochen, bis wir die Decke fertig gestellt haben. (PS: Mittlerweile sind schon weite Teile der Decke fertiggestellt.)
Frage 5: Wie viele Millimeter darf man bei der Außenwand vom Plan abweichen?
Antwort: Man darf höchstens 3mm abweichen, sonst passen die Bauteile nicht zusammen.
Frage 6: Wie hoch ist der Kran, den wir über uns sehen?
Antwort: Der Kran ist genau 27,5 m hoch.
Frage 7: Wie viel kann der Kran am inneren Teil des Auslegers und wie viel kann er an der Spitze tragen?
Antwort: Innen kann der Kran ca. 55t tragen und außen an der Spitze ca. 1,5t.
Frage 8: Wie viel wiegt eine Fensterscheibe?
Antwort: Eine Scheibe wiegt ca. 160kg.
Frage 9: Wofür benötigt man einen Laser auf der Baustelle?
Antwort: Mit einem Laser kann man die Höhen, Breiten und Tiefen ausmessen und sicherstellen, dass alles an der richtigen Stelle eingesetzt wird.
Nach Beantwortung all unserer Fragen hat uns der Bauleiter auch noch den ersten Gebäudeteil gezeigt. Der Rohbau steht schon seit einigen Wochen.
(Bericht von Hugo S.)
Wir waren wieder auf der Baustelle und haben erfahren, dass der Kranführer ungefähr 10 Minuten benötigt, um in die Kabine zu kommen und dass es nur etwa 30 Minuten dauert, bis eine Wand aufgestellt ist. Die Wände werden als Fertigelemente, zum Teil schon mit Fenstern, geliefert und anschließend nach einem schon lange im Voraus ausgearbeiteten Plan zusammengesteckt. Hierbei handelt es sich um Millimeterarbeit – die Wände dürfen nur um maximal 3 Millimeter abweichen, sonst passen sie nicht auf die dafür vorgesehenen Stiftbolzen im Boden.
Außerdem haben wir in Erfahrung gebracht, dass es im neuen Schulgebäude 28 Toilettenkabinen geben wird. Lange Wartezeiten gehören dann hoffentlich der Vergangenheit an.
Wir haben bei unseren Baustellenbegehungen auch festgestellt, wie kalt es momentan noch im Neubau ist und erfahren, dass der Rohbau auf ungefähr fünf bis sieben Grad Celsius aufgeheizt werden muss, damit mit dem Innenausbau begonnen werden kann.
Insgesamt gesehen hat man durch das Stecksystem schon nach einer Woche große Veränderungen erkennen können.
Der Redaktion von Sophies Blog, dem Götterboten und dem Mini-GöBo wurde es ermöglicht, die Baustelle der neuen Schule wöchentlich zu besuchen. Dadurch können wir euch immer auf den aktuellen Stand der Bauarbeiten bringen und euch interessante Fakten liefern:
Das Gebäude wird in etwa 14,74 m hoch, jedes der 3 Stockwerk hat eine Höhe von 3,58 m. Die Wände und Dächer werden aus einzelnen, bereits fertig gestalteten, Teilen zusammengesetzt. Diese werden miteinander verbunden, die Lücken werden zubetoniert. Die schwerste verbaute Wandplatte wiegt 12 Tonnen, die Dachplatten wiegen in ca. 3-4 Tonnen.
Hier schon einmal ein erster Eindruck. Weitere Informationen und Bilder folgen.
„Stauffenberg zu heißen ist kein Privileg, sondern vielmehr eine Verpflichtung.“
Am 05. Dezember besuchte Karl Graf von Stauffenberg unsere Schule und hielt vor allen 10. Klassen in der 3. und 4. Stunde einen Vortrag.
Dabei ging es nicht, wie von vielen erwartet, größtenteils um das Attentat, das sein Großvater Claus Schenk Graf von Stauffenberg 1944 auf Hitler ausübte, sondern mehr um aktuelle Themen, wie Extremismus, Rassismus und Toleranz.
Es wurde zum Bespiel die Streitfrage darüber angesprochen, ob die Namen einiger Straßen geändert werden sollten, da sie nach Personen benannt sind, welche keine Demokraten waren.Claus Schenk Graf von Stauffenberg war ebenfalls kein Demokrat, weshalb es die Überlegung gibt, ob die nach ihm benannte Straße umbenannt werden sollte. Diese interessante Diskussion wurde danach auch in unserer Klasse weitergeführt.
Betont hat Stauffenberg ebenso, dass wir es wertschätzen sollten, seit 70 Jahren keinen Krieg in Deutschland erlebt zu haben, da es dies bisher noch nie gegeben habe.
Außerdem sei es leicht, damaliges Verhalten im Dritten Reich zu kritisieren, da man sich nicht in die Situation hineinversetzen könne. Wir sollten uns lieber das Geschehene als Beispiel nehmen, um in der heutigen Zeit Toleranz und Verständnis für unsere Mitmenschen zu zeigen und gegen Ausgrenzung vorzugehen.
Einen Tag vor Nikolaus fand das alljährliche Weihnachtskonzert der Sophienschule statt – dieses Jahr, des frühen Datums wegen, als „Adventskonzert“ getarnt.
Wunderschöne, fast engelhafte Klänge schwebten sanft durch die Hallen der Markuskirche, als eine kleine Gruppe aus dem Mittelstufenchor singend “Et in Terra Pax” (zu deutsch: Und Friede auf Erden) wünschte.
Die Weihnachtsgeschichte wurde von der Mitgliedern der Theater-AG erzählt und von weihnachtlichen Liedern der Chorklassen fünf und sechs begleitet.
Ein wenig schwungvoller war der Walzer des Orchesters, gefolgt von einer Interpretation von Sam Smiths “Fire on Fire”.
Das Publikum war von der Vorstellung der Chöre und Orchester begeistert und brachte das am Ende ganz deutlich mit tosendem Applaus zum Ausdruck.
Doch das alles sind nur Worte. Am besten ist, wenn man es selbst erlebt: Wir freuen uns auf jeden Besucher des Kammerkonzerts im Februar. Im Juni findet das Sommerkonzert in der Aula im Hauptgebäude statt und bald darauf dann schon wieder das nächste Weihnachtskonzert.
Abschließend vielen Dank an alle Lehrkräfte für die Organisation, insbesondere an die Schulleitung und die Musiklehrer*innen.
Auch danke an alle, die für die musikalische Arbeit hier an der Sophienschule und für den zwölften Jahrgang gespendet und Kekse gekauft haben.
Die fünfte und sechste Stunde der Schüler und Schülerinnen aus den Jahrgängen Elf und Zwölf am Freitag, den 22.11.2019, war gefüllt mit Staunen und Begeisterung, denn Herr Dr. Ijad Madisch, unter anderem Mitglied im Digitalrat des Bundestags, besuchte uns und erklärte uns das Prinzip der von ihm eingeführt und entwickelten Website “Research Gate”. In Deutsch “Tor der Recherche”, ist diese eine der ersten, jedenfalls die erste erfolgreiche Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaftlern nach der Erfindung des Internets selbst … Seid ihr erstaunt? Kein Wunder, denn das wussten die meisten von uns vorher auch noch nicht, aber das Internet wurde ursprünglich für den Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt.
Ijad, er forderte uns auf, ihn zu duzen, redete über die Idee, den Weg zur Entwicklung, seine Finanzierung und seine Ausbildung, sowie über viele Ziele in der Zukunft. Eines der wichtigsten Forschungsthemen sei künstliche Intelligenz: Die Gesellschaft heute schon zu prägen, sodass die kI für die Menschheit keine Gefahr mehr darstelle, sei einer der wichtigsten Aufträge in der Zukunft. Dabei seien Menschlichkeit und Kreativität am bedeutendsten.
(von Johanna)
Vom 19. bis zum 21. November besuchten die 10. Klassen die Gedenkstätte Ahlem, um mehr über die Geschichte des Ortes und die beteiligten Personen zu erfahren.
Am Dienstag hatten die 10B und 10C, am Mittwoch die 10D und 10E und am Donnerstag die 10A den 5-stündigen Workshop.
